Das Schwimmbadlexikon:

 

A

AFM - Aktive Filter Material = AFM ist ein modernes Filtermedium zum Ersatz von Filtersand im Filterbehälter. Im Vergleich zu selbst hochqualitativem Filtersand, verfügt AFM über die wesentlich besseren Anwendungseigenschaften. Der Wechsel von Sand zu AFM führt zu einer beträchtlichen Leistungssteigerung Ihres Filtrationssystems. AFM wird von Dryden Aqua, aus aufbereitetem Glas hergestellt und ist zudem ein wertvoller Beitrag zur Umweltverträglichkeit. Nur AFM erfüllt die europäische Norm UNE-EN 12904

 

C

Chlorung = Unter Chlorung versteht man den Zusatz von Chlor oder oxidierend wirkenden Chlorverbindungen ins Beckenwasser. Sie dient zur Desinfektion und wird zur Oxidation von Wasserinhaltstoffen eingesetzt.

 

D

Desinfektion = dient in erster Linie zur raschen Abtötung aller in das Beckenwasser gelangenden Erreger übertragbarer Krankheiten, so dass für den Badenden kein Infektionsrisiko entsteht.

 

F

Filter = Der Filter reinigt das Beckenwasser von groben bis feinen Verschmutzungen. „Das Filtermedium muss regelmäßig gewechselt werden.“

Privat: Der Filter ist mit Sand oder AFM „Aktive Filter Material“ gefüllt.

Öffentlich: mit Sand und Aktivkohle.

 

Filterpumpe = Ermöglicht die Umwälzung des Beckenwassers. Die Fördermenge „Kubikmeter m3/h" der Pumpe, muss abgestimmt auf die Becken- und Filtergröße sein.

 

Filterrückspülung = Wird zum Reinigen des Filters durchgeführt und begünstigt den Frischwasseraustausch.

Privat = 1x die Woche.

 

Öffentlich = 2x die Woche oder ab einem Differenzdruck von 0,5 bar    

 

Filtersteuerung = Steuert die Filterpumpe „zeitgesteuert“. Kann zusätzlich die Steuerung der Beckenheizung, Solaranlage, Filterrückspülung usw. übernehmen. Manche Hersteller bieten auch einen Internetzugriff an. 

 

N

Niveauregelung = Die Niveauregelung befüllt das Schwimmbecken automatisch mit Frischwasser, wenn das Becken Wasser verliert oder nach der Filterrückspülung. Die Niveauregelung sollte unbedingt eine Zeitsicherheitsabschaltung besitzen. „Diese kann auch nachgerüstet werden“  

 

P

PH-Wert = Der PH-Wert gibt an ob eine Flüssigkeit sauer, neutral oder alkalisch (basisch) ist.

 

PH-Wertbereich von 0 bis 14

 

unter 7 = entspricht einer Lösung mit saurer Wirkung

bei     7 = entspricht einer neutralen Lösung

über  7 = entspricht einer alkalischen Lösung (basische Wirkung

 

 

R

Redox-Spannung (mV) = ist abhängig vom Konzentrationsverhältnis Oxidationsmittel Desinfektionsmittel“ (z.B. freies Chlor) zum Reduktionsmittel „Verunreinigung“ (z.B. organische Verunreinigungen). Die Redox-Spannung ist also ein genaues Maß für die oxidierende bzw. desinfizierende Wirkung des vorhandenen Desinfektionsmittels (Chlor) unter Berücksichtigung der im Moment vorliegenden Verunreinigungen.

 

Rinnentagsteuerung = regelt bei Überlaufrinnenbecken die Steuerung im Wasserspeicher. Sie übernimmt die Steuerung der Frischwassernachspeisung und das Ein-/Ausschalten der Filterpumpe abhängig vom Wasserstand.

 

S

Säurekapazität KS4.3 = beschreibt die Fähigkeit des Wassers, den pH-Wert bei Säure- oder Baseneintrag stabil zu halten. Die Säurekapazität wird im Wesentlichen durch die Konzentration der im Wasser gelösten Hydrogenkarbonat-Ionen festgelegt.

Der Mindestwert der Säurekapazität für das Beckenwasser

in Abhängigkeit von den Produkten zur Flockung festgelegt.

Bei Produkten der Basizität < 65 % beträgt dieser Wert 0,7 mmol/l,

bei Produkten zur Flockung mit einer Basizität > 65% sowie ohne Flockung 0,3 mmol/l.

 

Grundsätzlich wird empfohlen, die Säurekapazität auf einen Wert von 80-120 mg/l (= Säurekapazität 1,6 - 2,4 mmol/l) einzustellen.

 

Anmerkungen:

Die Einheit der Säurekapazität KS4.3 ist mmol/l. International sind noch andere Begriffe und Einheiten geläufig.

 

Die Begriffe Säurekapazität KS4.3 = M-Alkalität = M-Wert, = Gesamtalkalität und Hydrogenkarbonathärte sind identisch.

 

T

Teststreifen:

Die in der Wasseranalytik angebotenen Teststreifen werden häufig in Plastikröhrchen mit Schraubverschluss angeboten. Durch das Öffnen dieser Röhrchen reagieren die Teststreifen mit Luftsauerstoff, Luftfeuchtigkeit und ggf. UV-Licht. Eine schnelle Alterung des Reagenzes mit entsprechender Fehlerwahrscheinlichkeit bei der Farbreaktion ist nicht auszuschließen.

 

W

Wärmetauscher = Erwärmt das Beckenwasser. Beim Anschluss muss auf die Gegenströmung der Heizungsleitungen geachtet werden.

 

 

 

Ergänzungen folgen 

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